Vor ungefaer zwei Wochen haben Sebi und ich uns aufgemacht in den Norden mit dem Vorhaben Elefanten zu sehen. wir waren sehr motiviert auch wenn David, Anne und Zora vor uns vergeblich ihr Glueck versucht hatten.
Wir fuehren als am ersten Tag nach Kumasi. Nach ungefahr fuenf stunden Trotrofahrt (eins mit Klimaanlage sehr konfortabel)kamen wir am groesten Markt Westafrikas an. Es ist einfach der Wahnsinn. Du gehst da rein und er hoert und hoert nicht mehr auf. Alle sprechen dich an, ein totales Gewusel in den aengen Gassen. Es gibt ganze Strasen nur mit Perlen, Taschen, Trikos oder Fisch. Die Fischstraße ist die schlimmste wegen ihrer groese, laenge und dem Geruch...
Wir haben ganicht viel kaufen koennen aber es war wirklich verrueckt da drin. Wir haben uns auch sehr schnell verirrt und haben nur durch Zufall wieder herraus gefunden.
Am naechsten Tag sind wir morgens um 6h los und haben einen groeseren Bus nach Tamale genommen. Nach einer viel zu langen Fahrt kamen wir um ca 14h dort an um dort zu erfahren das kein Buss nach Mole nationalpasrk faehrt auf Grund der schlechten Straße. Die haben wir nach laengerem warten kennengelernt. Natuerlich fuhr auch dieses klappertrotro nicht direckt nach Mole aber es brauchte 5 Stunden.Es waren 5 Stunden holperpisste, durchgeschuettelt werden und eigendlich schlafen wollen. Nach einer viel zu teuren Taxifahrt sind wir um 24h in Mole angekommen.
Im Norden ist die Hauptreligion der Islam. Die Menschen tragen andere Gewaender und sind distanzierter und hoeflicher. Sie quatschen einen nicht einfach an sondern sind eingach freundlich. Sie wirken irgendwie als kaemen sie gerade aus der Wueste mit ihren schleiern und Kopfbedekungen.
Am naechsten Tag schlaenderten mit einem Fuehrer durch den Park und waren sehr deprimiert da wir die ersten eineinhalb Stunden nur ein paar Antilopen und Affen gesehen hatten. Doch dann kamen sie anspaziert. Vier riesige Elefanten auf dem weg zu, Wasser. Wir setzten uns also gemuetlich in einen aussichtsturm und schauten den badenden Elefanten zu. Es sind so gemuetliche und kraeftige Tiere...
Jetzt hatte sich auch unsere qualvolle Reise vom Vortag gelohnt!
Spaeter am Pool kamen uns die Affen besuchen.
Am naechsten tag fuhren wir mit einem Jeap raus fuer eine Safari in den Park. Und dann zurueck nach Tamale mit zwei Jugs aus england und Daenemark die wir in Mole kennen gelernt hatten.Wir sahen unterwegs noch die aelteste Moschee Westafrikas die ganz in der Naehe von Mole ist. An der Station angekommen wo eigendlich die klappertrortros fahren wurde uns versichert das heute garnix faehrt. wir setzten uns also ganz nach der ghanaischn Gemuetlichkeit einfach erstmal dort hin und tranken eine Cola. nach ca einer stunde kam ein Pickup der sich bereiterklaerte uns mitzunehmen. Juhuu dann gings ab mit spit ueber die Holperpisste. wir saßen, ganz klar, hinten auf der Ladeflaeche...das wa nen Spaß. Der Fahrer brauchte uebrigend keine 5 stunden sondert gerade mal 2!!
Dann wieder nach Kumasi wir wolten uns diesen Markt einfach nochmal antuem und blieben diesmal laenger drin und kauften auch ein.
Auf dem Weg nach Hause schauten wir noch bei den Goldmienen in Obuasi vorbei. Dort graben sie im großen Stiel nach Gold. Wir wurden in die Miene gefuehrt und konnten alte schaechte sehen. Das Gold wird hier herausgetrennt und dann nach Sued Afrika gefahren um nochmal gereinigt und in die verschiedenen Goldwerte geteilt zu werden.
Es war eine tolle Reise und wir haben viel Gesehen. Die Elephanten haben wir am naechsten tag uebrigens nochmal gesehen in einer Gruppe von sieben!!